Hohenerxlebener Straße 88 in Staßfurt
(1992) Wir wurden für dieses imposante Wohnhaus mit der Sanierungsplanung und einem Neunutzungskonzept beauftragt, und es stellte sich dabei heraus, dass noch vier Meter des Fußweges, ein früherer Vorgarten, zum Hauseigentum gehörte. Hier wurde eine vom Straßenniveau erhöhte Ebene geschaffen, die den ebenen Zugang in die Läden, die erhöhte Erdgeschossebene, möglich machte, mit einer langen Behindertenrampe und sanften Stufen zur Straßenebene.
     Das Haus wurde fast völlig entkernt und bis ins Dachgeschoss hinein ausgebaut. Über zwei Treppenhäuser werden insgesamt 13 unterschiedlich große, modern geschnittene Wohnungen erreicht. Ein Schuppen im Hof wurde zu einem kleinen zweigeschossigen Bürogebäude umgebaut. Auf der erhöhten Ebene vor den Läden stehen inzwischen Tische und Stühle eines sehr beliebten Gastronomieunternehmens. Es entstanden ca. 8oo qm Wohn- und Ladenfläche bei etwa 1,2 Millionen Baukosten.

 

Hohenerxlebener Straße 92 in Staßfurt
(1998) Einige Häuser weiter, auf der Hohenerxlebener Straße, wurde vom gleichen Investor wie die Hausnummer 88 ein imposantes straßenbegleitendes Wohnhaus gekauft, das teilweise gewerblich genutzt, früher einem Getreidehändler gehört hat. Auch hier entstanden durch umfassende Sanierung insgesamt 16 unterschiedlich große Wohnungen, die durch Fördermittel aus dem Leerstandsprogramm gestützt, heute an berechtigte Bürger zu bezahlbaren Preisen vermietet werden. Insgesamt entstanden ca. 95o qm Wohn- und Bürofläche bei etwa 1,8 Millionen Baukosten.

 

Herrenkrug in Magdeburg
(1997) Ehemalige Herrschaftsvilla am Herrenkrug, 192o mit diversen Änderungen gebaut, nach dem Krieg von den Russen besetzt und 1991 zurückgegeben. Eigentümer ist heute eine Zahnarztfamilie aus Oldenburg/OH, die uns 1996 den Auftrag zur Sanierung und Erstellung eines Konzeptes einer Neunutzung gab. Zwischen den Forderungen der Denkmalspflege, den Wünschen der Bauherren und den örtlichen Möglichkeiten entstanden in 3 Geschossen insgesamt 47o qm Wohnfläche, aufgeteilt in 6 unterschiedlich große Mietwohnungen. Das Haus wurde dazu fast völlig entkernt, der frühere Wirtschaftskeller wurde um einen halben Meter abgesenkt und zum Souterraingeschoss gestaltet. Unter Erhalt der tragenden Teile und der Geschosstreppen wurde von Grund auf im Inneren alles neu ausgebaut, es wurde insbesondere eine komplette neue Haustechnik bis hin zur Gasbrennwerttechnik eingebaut. Der umbaute Raum beträgt ca. 225o cbm und die reinen Baukosten lagen bei etwa 1 Million.

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