Um die kompliziert- energetischen Vorgänge unserer Siedlungskonzeption so verständlich wie möglich darzustellen - z.B. den Bereich der Verbrauchssteuerung der gesamten Energien - haben wir folgende drei Kurven gefertigt, wobei es sich jedesmal um den möglichen Ablauf eines einzigen beliebigen Tages handelt (jeweils einen Wintertag, einen Tag in der Übergangszeit und einen Tag im Sommer).
Zur Erklärung wird auf die Hauptlinien mit den Punkten hingewiesen, die jeweils die Bedarfskurven des Wärme- (oben) und des Stromverbrauchs (unten) unserer Siedlung simulieren.
Um damit deutlich zu machen, was wir mit intelligenter Energie- und damit CO2-und sonstiger Schadstoff-Einsparung überhaupt ansteuern, sind im oberen Teil der Grafik die drei BHKWs, der Gaskessel, der Ölkessel und der Wärmespeicher eingelesen, während sich im unteren Teil der regenerative (Photovoltaik) Strom, der Stromabfall aus der Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) und dem, in der Differenz zwischen Bedarfskurve und Leistungssäule erkennbaren, Stromzukauf bzw. Einspeisung von den Stadtwerken zeigen.Ziel dabei ist es, die Wärmeverbrauchskurve in unserer Siedlung unter intelligenter Nutzung des Pufferspeichers thermisch deckend abzufahren, dabei Gasverbrauchspitzen abzuflachen und unter Einbeziehung der Stromverbrauchskurve, möglichst wenig Strom an die Stadtwerke zu verkaufen und auch möglichst wenig Strom zukaufen zu müssen.
Die Grundversorgung Strom und Wärme erfolgt dabei über die drei BHKWs, als Kaskade gesteuert (erst ein Modul, dann zwei, dann drei) dann setzt der Gaskessel ein und zum Schluß der Ölkessel.
  Die in den Stundensäulen erkennbaren Energien der BHKWs oder des Gaskessels oberhalb der Wärmebedarfskurve, werden als thermischer Energieüberschuß im Puffer eingelagert und dann später dem thermischen Kreislauf wieder zugeführt.
Zur Erklärung vielleicht folgendes Beispiel: An einem heiteren Übergangstag z.B. wird dem über Nacht aufgeladenen Pufferspeicher am Vormittag so viel Energie gewollt entzogen, damit der erwartete hohe Stromverbrauch gegen Mittag über die BHKWs weitgehend abgedeckt werden kann und die dabei entstehende, aber im Moment nicht gebrauchte Wärme im leeren Puffer gespeichert wird.Oder auch, wenn an einem heiteren Wintertag z.B. nach unserer Kurve nachts der Wärmebedarf groß genug ist, um drei BHKW-Module laufen zu lassen, dann aber Strom in das öffentliche Netz eingespeist würde, werden dementsprechend Module abgeschaltet und der notwendige Restwärmebedarf wird zuerst vom Pufferspeicher und später vom Gaskessel zur Verfügung gestellt.
Zur Kostenanalyse wird daran erinnert, daß unsere zugekauften Energiekosten (Strom und Gas von den Stadtwerken) sich sehr stark am Leistungspreis orientieren werden. Dazu schreiben die Stadtwerke ähnliche Kurven wie diese hier und, vereinfacht dargestellt, die Verbrauchsspitzen - die wir ja flach halten werden - bilden dann den Leistungspreis......
Jeder Bewohner, der neugierig ist, kann sich diese Kurven auf seinem Wohnungsdisplay ansehen, der Steuerungsvorgang läuft ansonsten aber unauffällig und unmerklich ab, wobei sehr großer Wert darauf gelegt wurde, daß auch bei völlig zusammenbrechender Elektronik die Versorgung ohne jedes Problem gewährleistet ist.

 

 


Wintertag
 
 

Übergangszeit
 
 
Sommertag
 
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